Google-Algorithmus-Rollout: Panda Strikes Back

Martha de Jong-Lantink / Flickr

Google schraubt wieder an seinem Algorithmus und legt ein neues Panda-Update nach. Auch dieses Update kommt in der Form eines Pandas und trägt die interne Bezeichnung “Panda 4.1″. Seiten, die vom letzten Panda-Update getroffen wurden und infolgedessen Korrekturen vorgenommen haben, könnten unter umständen von dem neuen Update profitieren. Im Umkehrschluss könnten aber natürlich auch Websites von dem Update negativ betroffen sein, deren Ranking vom letzten Update unberührt geblieben ist. Da es sich um ein langsamen Rollout des Updates handelt, sollte das eigene Ranking im laufe der Woche dringend im Auge behalten werden. Laut dem Google-Mitarbeiter Pierre Far wird das Panda-Update nämlich erst nächste Woche überall angekommen sein.

Wie sich das Update genau auswirkt kann nur vermutet werden. Fest steht: der Google-Panda hat die Aufgabe, die Inhalte von Webseiten in den SERPS in “gute” und “schlechte” zu unterteilen. Darum sollte vor allem den Content-Aspekten Beachtung geschenkt werden. Gerade Duplicate Content sollte vermieden werden, denn darauf hat es der Panda besonders abgesehen. Während es bei kleineren Seiten ein leichtes ist doppelte Inhalte aufzuspüren, kann es bei größeren Seiten schnell ein schwierigeres Unterfangen werden. Hier führen vor allem technische Ungereimtheiten zu Duplicate Content. Lassen sich aus bestimmten Gründen identische Inhalte mit verschiedenen URLs nicht vermeiden, so sollte hier mit Canonical-Tag gearbeitet werden.

Dont F*** with the Panda

Es hat sich nichts verändert: Dont F*** with the Panda

Bei bestehenden Inhalten gibt es eine einfache Dreier-Regel: Inhalte zu besonders wichtigen Themen müssen verbessert und/oder umgeschrieben werden. Offensichtlich schlechter Content, der zudem auch noch irrelevant oder doppelt ist, muss radikal entfernt werden. Inhalte, die an sich sinnvoll, allein aber nicht umfangreich genug sind, können zu größeren Artikeln kombiniert oder zusammengefasst werden. Bei der Erstellung neuer Inhalte muss man sich dann selbstverständlich disziplinieren – und es kommt auch nicht einfach nur darauf an, wie lang ein Artikel ist. Ausführlichkeit ist noch kein Garant dafür, dem Panda-Update erstens zu entkommen und zweitens später nicht wieder erneut von einem getroffen zu werden.

Das Wichtigste ist jedoch: am Ball bleiben. Es nützt nichts, wenn man eine Website wieder flott gemacht hat, nur um dann anschließend wieder in den alten Trott zu verfallen. Was wohl das Schwerste an der ganzen Geschichte ist. Anders, wird man das Vertrauen von Google und den Usern wohl nur schwer erlangen. Ende nächster Woche sollten sich dann die ersten Rückschlüsse ziehen lassen und wir wissen mehr darüber, wie sich das Panda-Update nun eigentlich ausgewirkt hat.

Bildquelle: Martha de Jong-Lantink /Flickr

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