SEO-Blogschau: SEO Day 2014, Mobile- und Desktop-CTR, SEO für Emojis

Die SEO-Blogschau

SEO für Smileys klingt ziemlich bescheuert, könnte allerdings tatsächlich Realität werden. Wie SEO-United die Woche berichtete, hat die Suchmaschine Bing jetzt in einer Erklärung bekannt gegeben künftig auch die Suche nach Emojis zu erlauben. Der Begriff Emoji stammt aus dem Japanischen und steht für Bildschriftzeichen. Gemeint sind damit die vielen Piktogramme, die gerade sehr häufig in Chat-Programmen wie WhatsApp oder auch im Facebook-Chat anwendung finde. Was anfangs schwachsinnig klingt, könnte mit der Zeit durchaus Sinn ergeben. Manche Emojis könnten in einzelnen Themenbereichen für SEOs interessant werden, weil diese einen thematischen Zusammenhang darstellen könnten. Ein Burger-Emoji könnte zum Beispiel künftig direkt mit beliebten Fastfood-Ketten verbunden werden. Und von den kleinen Piktogrammen gibt es schließlich nicht zu wenige.

Gestern war der SEO Day 2014 in Köln. Leider bin ich hier an meinem Bürostuhl gefesselt und konnte nicht persönlich anwesend sein. ;-) Dafür aber andere! Marco Verch von Shopbetreiber-Blog zum Beispiel. Und der hat eine schöne und kompakte Zusammenfassung über die besten SEO-Tipps des SEO Day 2014 erstellt. Die aus meiner Sicht fünf interessantesten Fakten möchte ich hier direkt mit euch teilen:

  1. Niemals Canonical und noindex gleichzeitig verwenden!
  2. Conversionfördernde Texte und keine reinen SEO-Texte für Kategorien und Produkte schreiben lassen. Versteckte interne Links machen hier überhaupt keinen Sinn.
  3. Bei einem Domain-Umzug kann es einige Monate dauern bevor die alten Rankings zurückkommen. Oft erreicht man jedoch nur ca. 50-80% der alten SEO-Power.Wenn der Domainumzug jedoch erfolgt, weil die alte Domain zu viele schlechte Signale hatte, sollte man die alte Domain besser nicht umleiten.
  4. Eigene Seite mit Tools wie Screaming Frog regelmäßig crawlen um 404s, unnötige Weiterleitungen aufzudecken. Wenn Google damit beschäftigt ist, unnötige Seiten zu crawlen, bleiben am Ende möglicherweise weniger Crawling-Ressourcen für die wirklich wichtigen Inhalte.
  5. In Zeiten von Google-Panda entscheiden, ob eine Seite einen gewissen Wert für Google und den User hat. Bei Seiten mit dünnem Content (d.h. wenige Wörter, Bilder oder hilfreichen Inhalten) überlegen, ob man sie nicht besser per Noindex, Follow aus dem Google-Index ausschließt.

Einen anderen interessanten Artikel habe ich auf Onlinemarketing.de gefunden. Nach einer neuen Studie soll die erste Position in den SERPs auf mobilen Geräten dreimal so viele Klicks bringen wie Position zwei. Zum Vergleich: In der Desktop-Version der SERPs liegen zwischen Position eins und zwei gerade einmal knapp acht Prozent. Dies ist laut der Studie damit zu erklären, dass die meisten Nutzer lediglich die ersten Einträge bei Google aufnehmen und dann bis zum Ende der Seite scrollen. Überraschend ist, dass erst kürzlich eine andere, ähnliche Studie erschienen ist, bei der nur eine leichte Differenz der CTR im Mobile- und Desktop-Bereich zu beobachten ist. Dies ist möglicherweise auf unterschiedliche Vorgehensweisen zurückzführen. Den kompletten Bericht und die Links zu den beiden Studien findet ihr hier.

Bildquellenangabe: S. Hofschaeger  / pixelio.de

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